Nach einem ruhigen Flug sind wir in Bangkok angekommen. In einer guten Stunde startet unser Flug nach Yangon. Hab ein mulmiges Gefühl. Dann geht´s los. Angekommen in Yangon schnappen wir uns ein Taxi und lassen uns ins Kandagwi Palace bringen. Ein Prunkbau mit viel Teakholz. Eigentlich gar nicht unser Ding. Einchecken verläuft ohne Probleme und wir gehen sofort los.
Natürlich in der Mittagssonne geht es zur Shwedagon Pagode. Bin leider noch zu unentspannt um dieses grandiose Bauwerk zu geniessen. Ich setze mich neben einen Schrein und sauge die Umgebung auf. Eine Prozession kommt an uns vorbei, die Pagoden-Feuerwehr kommt lachend an uns vorbei und läuft anscheinend an einen Brandherd. Sie lachen sich so kaputt, dass mich die "Feuer, Feuer" Rufe gar nicht stören. Haben wohl mit ihrem 10 Leiter Eimer alles im Griff. Naja, nach ca. 1 1/2 Stunden gehen wir die Shwedagon Pagoda Rd. Richtung Süden ins Zentrum. Haben nämlich noch keine Kyatt.
Am Bogyoke San Market werden wir sofort mit "Change, change" Rufen empfangen. Wir wollen warten, da man das ein oder andere hört. Dann verquatsche ich mich bei einem und er rennt uns hinterher. Wir wollen ihn abhängen und gehen in ein Hotel, ich komme mir vor wie James Bond, sehe nach draußen, sie warten. Mist! Naja, nehme mein Cap ab, Sweetie macht die Haare auf und wir laufen los. Wir freuen uns, doch ... da sprint er uns von hinten vor die Füße. Der Kerl ist der Hammer, schneller als Hussein Bolt. Naja, härter im Ton hauen wir ab und tauschen 250$ im Central Hotel. Wir kriegen 240000 Kyatt. Auf keinen Fall Dollarscheine knicken in Burma!! :-)
Umtausch soweit erledigt, ich zähle nach, sehe aus dem Fenster und wer drückt die Nase an die Scheibe? Der Geldhändler. Ich dreh am Rad, ist der Kerl vom Yangoner Geheimdienst?
Naja, hängen ihn trotzdem ab, wahrscheinlich hat uns der Kerl einen GPS Sender verpaßt. :-)
Durchs muslemische Viertel geht´s zur Strand Rd. und bin enttäuscht. Kein Blick auf den Ayerawaddy sondern eine riesige Mauer, die das Hafengelände umgibt. Wir essen noch was in einem Strassenlokal, an den bösen Blicken als ich nach Bier frage erkenne ich sofort .. Ups, muslemisches Viertel! :-)
Ok, morgen wird alles besser
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